HANDschrift

80 Prozent der Gebärdensprachler*innen in Deutschland (also taube Menschen oder Menschen mit stark eingeschränktem Hörvermögen, deren Erstsprache die Deutsche Gebärdensprache ist) haben große Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Sie erkennen Buchstaben und einzelne Wörter, tun sich aber mit dem Verstehen längerer Sätze schwer.

  • Inhalte in standard Sprache Standartsprache
  • Inhalte in Gebärdensprache Gebärdensprache
  • Inhalte in leichter Sprache leichte Sprache

HANDschrift

Projektname: HANDschrift – Zuhause in der Gebärden- und Schriftsprache
Laufzeit: Januar 2020 – Dezember 2021
Gefördert durch: Europäischer Sozialfonds (ESF), Berliner Senat für Bildung, Jugend & Familie
Status: laufend
Kontakt: Janine Werbelow (werbelow@kopfhandundfuss.de)
Homepage: https://handschrift.education

80 Prozent der Gebärdensprachler*innen in Deutschland (also taube Menschen oder Menschen mit stark eingeschränktem Hörvermögen, deren Erstsprache die Deutsche Gebärdensprache ist) haben große Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Sie erkennen Buchstaben und einzelne Wörter, tun sich aber mit dem Verstehen längerer Sätze schwer.

Zuhause in der Gebärden- & Schriftsprache

Der Grund: Taube Kinder und Kinder mit stark eingeschränktem Hörvermögen wurden lange vorwiegend oral unterrichtet, obwohl diese Lehrmethode für sie ungeeignet ist. Viele Gebärdensprachler*innen kennen zudem die Theorie ihrer eigenen Muttersprache, der Deutschen Gebärdensprache, nicht, weil sie an den Schulen nicht unterrichtet wurde. Die Kenntnis dieser ist aber wichtig, um andere Sprachen zu lernen, wie zum Beispiel die Deutsche Schriftsprache.

Die gesellschaftliche Teilhabe von Gebärdensprachler*innen ist infolgedessen stark eingeschränkt: So sind sie zum Beispiel überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch ihre Berufswahl ist oft beschränkt auf Tätigkeiten mit möglichst wenig schriftlicher Kommunikation.

Bisher gab es nur wenige Angebote, um Gebärdensprachler*innen in ihrer Lese- und Schriftsprachkompetenz zu fördern. Mit HANDschrift ändern wir dies. Unsere kostenlose Weiterbildung für Gebärdensprachler*innen aus Berlin umfasst 144 Stunden und vier Module, um den Teilnehmer*innen mehr Sicherheit im Lesen und Schreiben zu geben. Dabei werden alle Module komplett in Deutscher Gebärdensprache unterrichtet.

Die Modulthemen sind:

  • Theorie der Deutschen Gebärdensprache
  • Schriftspracherwerb
  • Schreibwerkstatt
  • Lernen, mit unterschiedlichen Kulturen umzugehen und zusammenzuarbeiten – transkulturelle Kompetenz gewinnen

Das Projekt wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und dem Europäischen Sozialfonds.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen HANDschrift Webseite unter https://handschrift.education

 

Kontakt: Janine Werbelow
E-Mail: werbelow[at]handschrift.education
Telefon: 030 832 166 40
Skype: Username “HANDschrift Berlin” (erreichbar Montags, Mittwoch und Freitags von 13-16 Uhr)

HANDschrift

Projektname: HANDschrift – Zuhause in der Gebärden- und Schriftsprache
Laufzeit: Januar 2020 – Dezember 2021
Gefördert durch: Europäischer Sozialfonds (ESF), Berliner Senat für Bildung, Jugend & Familie
Status: laufend
Kontakt: Janine Werbelow (werbelow@kopfhandundfuss.de)
Homepage: https://handschrift.education

Kontakt: Janine Werbelow
E-Mail: werbelow[at]handschrift.education
Telefon: 030 832 166 40
Skype: Username “HANDschrift Berlin” (erreichbar Montags, Mittwoch und Freitags von 13-16 Uhr)

HANDschrift

Projektname: HANDschrift – Zuhause in der Gebärden- und Schriftsprache
Laufzeit: Januar 2020 – Dezember 2021
Gefördert durch: Europäischer Sozialfonds (ESF), Berliner Senat für Bildung, Jugend & Familie
Status: laufend
Kontakt: Janine Werbelow (werbelow@kopfhandundfuss.de)
Homepage: https://handschrift.education

Demnächst auch in Leichter Sprache.