AInfach
- Projektname: AInfach – Das Arbeitsleben vereinfachen mit KI
- Laufzeit: Laufzeit: Oktober 2023 bis März 2026 (verlängert 31. Oktober 2026)
- Gefördert durch: Aktion Mensch e.V., randstad Stiftung
- Projektpartner: STARThilfe Berlin e.V., Wohnprojekt U37 der Lebenshilfe Berlin
- Status: laufend
- Kontakt: sfriese@kopfhandundfuss.de
Künstliche Intelligenz kann vieles erleichtern – Informationen verstehen, Texte vereinfachen, Bewerbungen schreiben oder im Alltag Orientierung geben. Aber nicht alle haben gleichermaßen Zugang zu diesen Möglichkeiten. Der Personengruppe Menschen mit Lernschwierigkeiten fehlt es häufig an Wissen über KI, an grundlegenden Digital- und Medienkompetenzen sowie an zielgruppengerechten Lernangeboten, die einen sicheren Umgang mit KI ermöglichen. Genau hier setzt AInfach an.
Was ist AInfach?
AInfach ist ein niedrigschwelliges digitales Lern-Programm für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Es vermittelt grundlegende Digital- und Medienkompetenzen, um selbstbestimmt und sicher digitale Tools & KI-Anwendungen im (Arbeits-)Alltag nutzen zu können.
Für wen ist AInfach?
Für Menschen mit Lernschwierigkeiten – eine sehr vielfältige Gruppe mit verschiedenen Stärken, Unterstützungsbedarfen und technischen Erfahrungen.
AInfach ist so gestaltet, dass möglichst alle mitmachen können: leicht verständlich, klar strukturiert, schrittweise aufgebaut und barrierearm.
Wie ist das Lern-Programm aufgebaut?
AInfach besteht aus drei aufeinander abgestimmten Bausteinen:
- Hörgeschichte
Eine motivierende Geschichte begleitet Alex auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt und zeigt, wie KI dabei unterstützen kann.
- Digitale Selbst-Lern-Einheiten
Kurze, leicht verständliche Einheiten vermitteln Wissen & Kompetenzen zu vier Themenbereichen:
-
- Digitalisierung verstehen
- Sicher im Internet handeln
- Digitale Angebote im Alltag nutzen
- Mit KI‑Tools arbeiten
- Digitalisierung verstehen
- Begleitende Sprechstunde (in Entwicklung)
Ein pädagogisch begleitetes Format zum Üben, Fragen stellen und gemeinsam ausprobieren.
Eine Finanzierung der Teilnahme an der Sprechstunde wird über diverse Sozialleistungsträger ermöglicht.
Was macht AInfach besonders?
AInfach wurde von Beginn an eng mit der Zielgruppe entwickelt. Das Programm ist barrierearm und niedrigschwellig aufgebaut: Es funktioniert auf dem Smartphone, nutzt Einfache Sprache, klare Strukturen und einfache Navigation. Die Inhalte sind praxisnah, orientieren sich an realen Alltagssituationen und zeigen Schritt für Schritt, wie digitale Werkzeuge und KI konkret unterstützen können.
Ziel ist es, die digitale Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten zu verbessern und sie zu befähigen, selbstbestimmt über den Einsatz von digitalen Tools und Künstlicher Intelligenz im Alltag zu entscheiden. Für ein selbstbestimmtes Leben & mehr digitale Teilhabe.
Wann erscheint AInfach?
Die Veröffentlichung ist für den Herbst 2026 geplant.
Unser Projekt-Beirat
Der Projektbeirat bringt unterschiedliche Expertisen und Perspektiven zusammen. Wir freuen uns sehr, folgende Personen für eine Mitwirkung im Beirat gewonnen zu haben (Stand: Juli 2024):
- Hanna Daum, Geschäftsführender Vorstand der randstad stiftung
- Christina Donath, Referentin für digitale Teilhabe im Arbeitsstab des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
- Markus Ertl, Inklusionsbotschafter Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. — ISL
- Anne Gersdorf, Projektreferentin JOBinklusive bei Sozialheld*innen e.V.
- Michael Gille, Program Director International Business (B.Sc.) and International Business (M.Sc.) & Academic Director of the HUAS Graduate Center der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
- Sabine Luer, Inklusionsberaterin
- Martin Richter, Leiter Ambulante Dienste Wedding der Lebenshilfe Berlin
- Ruben Rhensius, Verbands- & Projektmanagement Referent Projekt „Leichte Sprache und barrierefreie Kommunikation“ beim Caritasverband für die Diözese Limburg e. V.
- Sarah Schank, Projektmitarbeiterin JOBinklusive bei Sozialheld*innen e.V.
- Stana Schenck, Co-Gründerin von Inclution gUG, (Mit-)Initiatorin und Projektleitung von andersartig gedenken und Wir für Vielfalt
- Stefan Schenck, Gründer & Geschäftsführer von Inclution gUG
- Thorben Schomacker, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)
- Marina Tropmann-Frick, Professorin für Data Science an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)
Künstliche Intelligenz kann bei vielen Sachen helfen.
Künstliche Intelligenz heißt kurz KI.
KI hilft zum Beispiel bei diesen Sachen:
- Informationen verstehen.
- Texte einfacher machen.
- Bewerbungen schreiben.
- Sich im Alltag orientieren.
Viele Menschen nutzen diese Hilfe.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten nutzen diese Hilfe seltener.
Viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten kennen KI wenig.
Viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten kennen digitale Geräte wenig.
Es gibt keine passenden Lern-Angebote zu KI.
“AInfach“ will das ändern.
Was bedeutet „AInfach“?
„AInfach“ ist ein Spiel mit Worten.
Darin stecken die beiden Wörter: einfach und AI.
AI ist die englische Abkürzung für Künstliche Intelligenz.
Der Name „AInfach“ bedeutet also:
KI soll einfach erklärt werden.
Das Projekt will allen Menschen helfen, KI besser zu verstehen.
Was ist „AInfach“?
„AInfach“ ist ein digitales Lern-Programm.
„AInfach“ ist für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Mit ““AInfach“” kann man zum Beispiel lernen:
- Was bedeutet “digital”?
- Was kann KI?
- Wie kann ich KI sicher nutzen?
Das kann im Alltag helfen.
Und bei der Arbeit.
Das Ziel von „AInfach“ ist:
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten wissen über KI Bescheid.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten entscheiden selbst:
- Will ich KI nutzen?
- Wie will in KI nutzen?
Für wen ist „AInfach“?
„AInfach“ ist für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sind sehr unterschiedlich.
Sie haben verschiedene Stärken.
Sie haben verschiedene Erfahrungen mit Technik.
Sie brauchen verschiedene Hilfen.
„AInfach“ passt sich an:
- Die Sprache ist leicht verständlich.
- Der Aufbau ist klar.
- Die Aufgaben sind kurz.
- Der Zugang ist leicht.
Wie ist das Lern-Programm aufgebaut?
„AInfach“ besteht aus drei Teilen:
- Hör-Geschichte
Eine Hör-Geschichte begleitet Alex.
Alex möchte die Werkstatt verlassen.
Alex möchte Arbeit finden.
Die Geschichte zeigt, wie KI dabei helfen kann.
- Digitale Selbst-Lern-Einheiten
Es gibt Lern-Einheiten zu:
- Digitalisierung verstehen.
- Sicher im Internet handeln.
- Digitale Angebote im Alltag nutzen.
- Mit KI-Werkzeugen arbeiten.
- Begleitende Sprech-Stunde
In der Sprech-Stunde kann man mit einer Fach-Kraft:
- Fragen stellen.
- zusammen üben.
- zusammen ausprobieren.
Was macht „AInfach“ besonders?
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten arbeiten von Anfang an mit.
Das Programm ist leicht zu nutzen.
„AInfach“ läuft auf dem Handy.
„AInfach“ nutzt Einfache Sprache.
„AInfach“ nutzt klare Strukturen.
„AInfach“ ist leicht zu bedienen.
Die Lern-Inhalte kommen aus dem Alltag.
Die Lern-Inhalte zeigen echte Situationen.
Ziel von „AInfach“
„AInfach“ stärkt die digitale Teilhabe.
„AInfach“ stärkt Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sollen selbst entscheiden:
- Will ich digitale Werkzeuge nutzen?
- Will ich KI nutzen?
Das Ziel ist ein selbst-bestimmtes Leben.
Das Ziel ist mehr digitale Teilhabe für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Wann ist „AInfach“ fertig?
„AInfach“ ist im Herbst 2026 fertig.

